Informationen zu Corona

Aktuell verzeichnen wir vermehrt besorgte Anfragen und Aufträge von Mandanten im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Da es immer wieder um die gleichen Fragen und Probleme geht, stellen wir nachfolgend einige Antworten und Informationen zusammen. Dies soll helfen, einen ersten Überblick zu bekommen und ggf. Antworten selber zu finden. Weitere Links befinden sich am Ende dieser Seite.

30.06.2020,10.00 Uhr Mehrwertsteuersenkung kommt

Ab morgen gelten die auf 16% bzw. 5% gesenkten Mehrwertsteuersätze in Deutschland. Die Absenkung ist befristet bis zum 31.12.2020. Doch was ist im Alltag zu beachten? Was ist in der Übergangszeit? Gibt es Erleichterungen? Erste Antworten hierzu gibt unser Merkblatt Umsatzsteuersenkung 2020.

08.06.2020, 10.00 Uhr Konjunkturpaket beschlossen

Vergangenen Mittwoch hat die Bundesregierung ein weiteres Konjunkturpaket verkündet. Darin gibt es 2 für unsere Mandanten bemerkenswerte Maßnahmen:

  1. Senkung des Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% vom 01.07.2020 bis 31.12.2020. Die Frist zur Umsetzung ist nur kurz, wir werden hier in Kürze weitere Informationen mit Empfehlungen veröffentlichen.
  2. Überbrückungshilfen für bestimmte Branchen wie Gastwirte und Schausteller. Ist der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60% gegenüber den Monaten April und Mai 2019 zurückgegangen und wird der Umsatz in den Monaten Juni bis August 2020 weiterhin weniger als die Hälfte betragen, kann ein Antrag auf Erstattung von Betriebskosten gestellt werden. Die Betriebskostenerstattung beträgt 50%, bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70% sogar 80% für fixe Betriebskosten. Die Erstattung ist auf 9.000 EUR für Betriebe bis zu 5 Mitarbeiter begrenzt, Betriebe bis 10 Mitarbeiter erhalten max. 15.000 EUR. Für den Antrag ist eine Bescheinigung erforderlich, dass die Angaben geprüft und bestätigt wurden. Die Bescheinigung darf auch von uns ausgestellt werden. Grundlage ist jedoch die Buchführung für Mai 2020. Falls Sie einen Antrag stellen möchten, reichen Sie bitte umgehend die Belege für 2020 sowie eine belastbare Prognose der Umsätze bis einschließlich August 2020 ein.

Wir erwarten in Kürze nähere Informationen zur Umsetzung und die offiziellen rechtlichen Rahmenbedingungen zum Konjunkturpaket. Wir arbeiten bereits an der Umsetzung und werden Sie wie gewohnt auf dieser Homepage und individuell unterstützen.

 

25.05.2020, 9:00 Uhr Antragsfrist für Corona-Hilfe läuft ab

Die Corona-Soforthilfen können nur noch bis zum 31.05.2020 beantragt werden. Wer anspruchsberechtigt ist und bisher noch keinen Antrag gestellt hat, sollte umgehend den Antrag ausfüllen und einreichen. Der Antrag ist zu finden unter https://soforthilfe-corona.nrw.de/. Ausfüllhinweise, FAQ und weitere Informationen zur NRW Soforthilfe gibt es unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020. Informationen zu Förderprogrammen in anderen Bundesländern gibt es hier.

 

13.05.2020, 9:00 Uhr Corona-Hilfe auch für Privatausgaben verwendbar

Alle Solo-Selbständigen sind verpflichtet, am Ende des dreimonatigen Bewilligungszeitraums für Corona-Soforthilfe eine Erklärung abzugeben. Darin legen sie dar, ob sie die NRW-Soforthilfe vollständig zur Deckung des Corona-bedingt entstandenen Liquiditätsengpasses benötigt haben. Andernfalls müssen sie zu viel erhaltene Hilfe zurückzahlen. Eine neu getroffene Regelung sieht vor, dass sie bei diesem Nachweis einmalig 2.000 Euro für den Lebensunterhalt ansetzen können. Voraussetzung ist, dass für diesen Zeitraum weder ALG II, noch die Unterstützung aus dem Sofortprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft für Künstlerinnen und Künstler beantragt wurde. Ab Mai ist zur Deckung des Lebensunterhalts ALG II zu beantragen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die erst im Mai die Corona-Soforthilfe beantragt haben, können die Entnahme zur Deckung der Lebensunterhalts nicht tätigen.

 

30.04.2020, 8:00 Uhr keine tägliche Aktualisierung mehr

In den vergangenen 6 Wochen haben wir an dieser Stelle täglich über Hilfen und andere aktuelle Informationen zu Corona berichtet. Inzwischen nimmt die Flut an Neuerungen ab und mit ihr die Zahl der Nachfragen und Verunsicherungen bei uns. Wir werden diese Seite daher in Zukunft nicht mehr täglich aktualisieren, sondern nur noch punktuell besonders relevante Themen aufgreifen. Die Inhalte dieser Seite bleiben jedoch weiter verfügbar. Wir hoffen, dass Sie hier Ihre gesuchten Antworten finden konnten und würden uns über ein Feedback freuen. Kommen Sie weiterhin gut durch die Krise und vor allem bleiben Sie gesund!

 

29.04.2020, 8:00 Uhr Verlustrücktrag erleichtert

Die Bundesregierung hat beschlossen, für Corona bedingte Verluste in 2020 einen pauschalen Verlustrücktrag nach 2019 zuzulassen. Somit können zu erwartende Verluste bereits jetzt mit den Vorauszahlungen für 2019 verrechnet werden. Für den pauschalen Verlustrücktrag werden 15% der für die Vorauszahlungen 2019 festgesetzten Bemessungsgrundlage herangezogen. Weitere Details sind in Kürze zu erwarten.

 

28.04.2020, 8:00 Uhr befristete Senkung des MwSt-Satz für Gastronomie

Das BMF hat eine Absenkung des Umsatzsteuersatzes für alle Speisen in der Gastronomie auf 7 % angekündigt. Damit sollen Restaurants, Cafés und andere Gastronomiebetriebe nach der Aufhebung der aktuellen Beschränkungen schneller die Krise überwinden. Die Regelung soll vom 01.07.2020 bis 30.06.2021 befristet werden.

 

27.04.2020, 13:00 Uhr Verlängerung des Arbeitslosengelds

Da es durch die Corona-Krise kaum Jobangebote gibt, soll die Bezugsdauer für Arbeitslosengeld I um 3 Monate verlängert werden. Diese Regelung ist gedacht für alle Fälle, in denen die Bezugsdauer zwischen dem 01.05.2020 und 31.12.2020 enden würde.

 

24.04.2020, 8:00 Uhr Kurzarbeitergeld wird erhöht

Die Koalition hat beschlossen, das Kurzarbeitergeld von bisher 60% des ausgefallenen Nettoentgelts ab dem 4. Monat auf 70% zu erhöhen. Ab dem 7. Monat sollen sogar 80% des ausgefallenen Nettoentgelts gezahlt werden. Für Haushalte mit Kindern erhöhen sich die Leistungen entsprechend von 67% auf 77% bzw. 87%. Die Neuregelung soll befristet bis zum 31.12.2020 gelten.

 

23.04.2020, 8.00 Uhr neue Corona-Hilfen angekündigt

In den Medien wird bereits über neue Corona-Hilfen berichtet. Geplant sind folgende Maßnahmen:

  • Eine Anhebung des Kurzarbeitergelds auf bis zu 87 %
  • Eine Verlängerung des Arbeitslosengelds auf bis zu 24 Monate
  • Eine befristete Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 7 % für alle Gastronomieleistungen
  • Finanzielle Unterstützung von Schulen und bedürftigen Schülern zur Ausstattung mit digitalen Lehrmitteln

Details zu den einzelnen Hilfsmaßnahmen werden wir in den kommenden Tagen an dieser Stelle zusammenfassen.

 

22.04.20, 9:00 Uhr bitte Belege einreichen

Gerade in Zeiten der Corona-Krise haben wir in unserer Kanzlei mit vermehrtem Arbeitsaufkommen durch Anträge auf Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, Krisengespräche etc. zu tun. Zudem verlängern sich durch Homeoffice manche Arbeitsprozesse. Daher ist es für eine fristgerechte Erstellung der Buchführung für März bzw. das erste Quartal umso wichtiger, die Belege frühzeitig vorliegen zu haben. Bitte übermitteln Sie Ihre Belege möglichst umgehend, damit wir heute schon mit der Bearbeitung anfangen können. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die Fristverlängerung uns und Ihnen nur dann etwas nützt, wenn wir durch frühzeitige Übermittlung der Belege eine Entzerrung des Arbeitsaufwands erreichen.

 

21.04.2020, 10:00 Uhr Anzeige Kurzarbeitergeld

Wer im März noch kein Kurzarbeitergeld angezeigt hat, dies aber ab April nutzen möchte, muss bis 30.04.20 eine entsprechende Anzeige über Arbeitsausfall bei der Bundesagentur für Arbeit einreichen. Den Vordruck hierzu finden Sie links im Formularcenter unter Coronakrise-KUG.

 

20.04.2020, 9:00 Uhr Antragsformulare für Soforthilfen wieder online

Die Antragsformulare für Soforthilfen in NRW waren wegen Betrugsfällen vorübergehend nicht mehr online. Inzwischen sind Anträge wieder möglich und werden bearbeitet. Die Anträge, Erläuterungen und FAQ hierzu sind zu finden unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020. Auch die Auszahlungen sollen nun zügig wieder erfolgen.

 

17.04.2020, 10:00 Uhr Mittel zum Lebensunterhalt

Wer aufgrund der Corona-Krise keinen Gewinn mehr erzielt und daher das Geld zum Leben fehlt, darf hierzu nicht auf die Soforthilfe zurückgreifen. Die Soforthilfe ist ausschließlich für unvermeidbare Kosten des Betriebs gedacht. Für private Aufwendungen ist dagegen Hilfe zum Lebensunterhalt in Form der Grundsicherung (auch ALG II oder Hartz IV) vorgesehen. Bitte stellen Sie den Antrag möglichst frühzeitig, damit Ihr Lebensunterhalt umso schneller gedeckt ist.

 

16.04.20, 9:00 Uhr Kontaktverbot verlängert

Die Bundesregierung hat gestern beschlossen, das Kontaktverbot um 3 Wochen zu verlängern. Vor allem für kleine Geschäfte wurden die Beschränkungen jedoch unter Auflagen gelockert. Wir hoffen, dass dies für den Verdienst des Lebensunterhalts ausreicht. Für Gastwirte und Schausteller bleibt es dagegen bei Betriebsschließungen. Hier wird die Lage zunehmend existenzbedrohend. Daher erneut unser Aufruf an alle betroffenen Unternehmer:

  • Stellen Sie, wenn nötig, rechtzeitig einen Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt!
  • Denken Sie über alternative Geschäftsmodelle nach!
  • Seien Sie bereit, vorübergehend auch in anderen Branchen zu arbeiten!

Je früher Sie Ihre Überlegungen in die Tat umsetzen, desto besser überstehen Sie die Krise. Wir selbst werden übrigens weiterhin keine persönlichen Termine im Büro anbieten, sind aber per Telefon und E-Mail für Sie erreichbar.

 

15.04.2020, 10.00 Uhr private Verwendung der Soforthilfe

Wir werden immer wieder gefragt, ob Einzelunternehmer die Corona-Soforthilfe für die private Lebensführung verwenden dürfen. Hierüber kursieren unterschiedliche Meinungen und Aussagen im Internet. Die FAQ-Seite zu Corona-Hilfen des Lands NRW macht deutlich, dass mit der Soforthilfe lediglich betriebliche Kosten, nicht aber private Kosten abgedeckt werden dürfen. Auch ein möglicher Gewinnausfall ist nicht durch die Soforthilfe abgedeckt. Zur Abdeckung der privaten Lebensführung wird stattdessen auf einen Antrag zur Grundsicherung des Lebensunterhalts (sog. ALG II oder Hartz IV) verwiesen. Auch Lohnkosten dürfen nicht mit der Soforthilfe bezahlt werden, da hierfür das Kurzarbeitergeld beantragt werden kann. Anspruch auf Soforthilfe besteht also nur in Höhe der nicht vermeidbaren betrieblichen Kosten, soweit keine Einnahmen zur Deckung der Kosten vorhanden sind. Die Soforthilfe darf verwendet werden, um private Einlagen in den Betrieb zu vermeiden. Genau dies wird oft missverstanden und in eine erlaubte Entnahme für privaten Lebensunterhalt uminterpretiert. Dies ist leider nicht so. Die Soforthilfe ist nur für den Erhalt des Betriebs und gerade nicht als Ersatz für entgangene Gewinne gedacht. Alle Unternehmer sollten also ihre Kosten genau prüfen und die Verwendung der Soforthilfe ggf. noch einmal überdenken. Bei einer nicht bestimmungsgemäßen Verwendung drohen Rückforderungen der Soforthilfe!

 

14.04.2020, 10:00 Uhr Unterlagen zur Erstattung des Kurzarbeitergelds

Für die Abrechnung des Kurzarbeitergelds ist zwingend eine genaue Aufzeichnung der Arbeitsstunden erforderlich und zwar aufgeteilt nach normalen Arbeitsstunden, Urlaubsstunden, Überstundenabbau, Krankheitsstunden und ausgefallene Stunden (Kurzarbeit). Bitte achten Sie für die Abrechnung darauf, dass uns diese Angaben vollständig für einen ganzen Monat vorliegen. Es kommt immer wieder vor, dass die Stundenaufzeichnung erst mit Beginn des Kurzarbeitergelds anfängt. Dies reicht für die Berechnung des Kurzarbeitergelds sowie für die Prüfung durch die Bundesagentur für Arbeit nicht aus. Aus dem gleichen Grund benötigen wir die Anzeige zur Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit, die sog. Stammnummer, die Zustimmung der Mitarbeiter zum Kurzarbeitergeld, die Jahresurlaubsplanung sowie den Arbeits- und Tarifvertrag. Soweit uns diese Unterlagen nicht bereits vorliegen, bitten wir um unverzügliche Einreichung, damit sich die Erstattung des Kurzarbeitergelds nicht unnötig verzögert.

 

09.04.2020, 13:00 Uhr erholsame Ostertage!

Morgen beginnen die Osterfeiertage. Daher gibt es heute keine neuen Informationen zu Fördermitteln, Anträgen usw. Das Team von Lahtz und Partner möchte stattdessen allen auf diese Weise frohe und erholsame Ostertage wünschen. Wir hoffen, dass Sie in den kommenden Tagen die Sonne genießen können, einmal zur inneren Ruhe kommen und in irgendeiner Form mit Ihren Liebsten zusammen sind. Doch das wichtigste ist: Bleiben Sie gesund!

 

08.04.2020, 10:00 Uhr drohende Steuernachzahlungen

Viele Mandanten haben Soforthilfen beantragt und dabei im Antrag bestätigt, dass sie die erhaltene Soforthilfe in der Steuererklärung 2020 angeben. Die Soforthilfen sind eine einmalige Leistung, die bei berechtigtem Anspruch grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden muss. Allerdings wird gerne übersehen, dass die spätere Angabe in der Steuererklärung zu einer Versteuerung der Soforthilfe führt. Die Nachzahlung hängt von den übrigen Gewinnen des Jahres ab, ist aber oft nicht unerheblich. Daher raten wir dazu, die Soforthilfe wenn möglich nicht vollständig zu verbrauchen und einen angemessenen Betrag für die spätere Steuernachzahlung zu reservieren.

Steuernachzahlungen sind auch in Fällen bei Herabsetzungen von Vorauszahlungen zu erwarten. Bei Stundungen ist die Steuerzahlung ohnehin nur in die Zukunft verschoben. Für das Kurzarbeitergeld sind Steuernachzahlungen eher bei den Mitarbeitern zu erwarten. Sie sind dann zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet und müssen ggf. auf andere Einkünfte eine höhere Steuer (nach)zahlen. 

 

07.04.2020, 9:00 Uhr Vorsicht Betrüger

Es gibt inzwischen viele Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Leider gibt es inzwischen aber auch viele dubiose Angebote, die die Unsicherheiten und Sorgen anderer ausnutzen. Gehen Sie daher nur auf vertrauenswürdige Internetseiten und folgen Sie nicht jedem (E-Mail-)Link. Es gibt unseriöse Anbieter, die in vermeintlichen Anträgen Ihre persönlichen Daten und sogar Bankverbindungen abfragen, um sie später auszunutzen (sog. Phishing). Andere Plattformen möchten nur die Unsicherheit verstärken, um Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Und wiederum andere bieten Kredite, Jobs oder andere Hilfen zu fragwürdigen Konditionen.

Also seien Sie bei der Suche nach Informationen und Hilfen wachsam!

 

06.04.2020, 10:00 Uhr Wir sind erreichbar

Unser Aufruf zur Einreichung der Belege vom letzten Mittwoch hat zu vielen Rückfragen bezüglich der Form und unserer Erreichbarkeit geführt. Wir bitten darum, uns die Belege, wenn möglich, eingescannt einzureichen. Hierzu stellen wir gerne einfach zu handhabende Softwarehilfen zur Verfügung, wie z. B. eine E-Mail-Weiterleitung, eine Handy-App oder einen Zugriff auf Ihre Daten in unserem Rechenzentrum. Die Digitalisierung bei uns im Büro entfällt in diesen Fällen und wird nicht mehr in Rechnung gestellt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns. Belege in Papierform nehmen wir auch per Post an. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zur Kontaktvermeidung bei persönlicher Abgabe der Belege nicht für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Im Übrigen sind wir vorwiegend im Homeoffice tätig und per E-Mail oder telefonisch erreichbar.

 

03.04.2020, 10:00 Uhr Hilfen in anderen Bundesländern

Einzelne Bundesländer haben teilweise Soforthilfen beschlossen, die über die allgemeinen Soforthilfen des Bundes hinausgehen. In anderen Fällen gibt es dort weitere Kredit- und Bürgschaftshilfen mit interessanten Konditionen. In der Regel ist dafür ein Firmensitz oder eine Betriebsstätte im jeweiligen Bundesland erforderlich.

Wer sich für Wirtschaftshilfen in anderen Bundesländern als NRW interessiert, kann sich informieren unter https://www.fuer-gruender.de/blog/corona-soforthilfen-bundeslaender/

 

02.04.2020, 10:00 Uhr Notfall-Kinderzuschlag

Falls der Verdienst von Familien nicht zum Lebensunterhalt reicht, könnte ein Antrag auf Notfall-Kinderzuschlag sinnvoll sein. Familien mit geringem Einkommen können so monatlich bis zu 185 EUR pro Kind erhalten. Der Anspruch besteht insbesondere für Familien, die

  • Kurzarbeitergeld erhalten
  • selbstständig sind und derzeit keine oder verringerte Einnahmen haben
  • weniger Bezüge durch entfallene Überstunden haben oder
  • derzeit Arbeitslosengeld oder Krankengeld beziehen

Der Antrag auf Notfall-Kinderzuschlag kann online gestellt werden unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz

 

01.04.2020, 11:00 Uhr Bitte Belege einreichen!

Das Kurzarbeitergeld für März ist angezeigt, die Soforthilfen beantragt und Steuerstundungen oder –herabsetzungen auf den Weg gebracht. Wir hatten in den vergangenen 2 Wochen reichlich zu tun. Inzwischen müssen wir uns aber wieder dem Alltagsgeschäft zuwenden. Dabei stehen zunächst Buchführungen und Jahresabschlüsse auf dem Plan. Gerade bei Buchführungen fehlen uns aktuell sehr viele Belege. Die Corona-Krise darf trotz allem Verständnis für die Situation nicht dazu führen, dass bestehende Verpflichtungen vernachlässigt werden. Es wäre sehr contra produktiv, wenn aufgrund einer fehlenden Voranmeldung eine Schätzung vom Finanzamt kommt. Bitte bedenken Sie dabei auch, dass wir Zeit zur Bearbeitung brauchen und dafür die Belege so früh wie möglich benötigen.

Deshalb unser Aufruf an alle Mandanten: Bitte reichen Sie uns umgehend Ihre Belege ein!

 

31.03.2020, 9:00 Uhr Kurzarbeitergeld

Nachdem in den vergangenen Tagen die Soforthilfen den Alltag bestimmt haben, soll heute noch einmal das Kurzarbeitergeld in den Focus rücken.

Wer rückwirkend für März Kurzarbeit beantragen möchte, muss heute noch eine entsprechende Anzeige über Arbeitsausfall beim Arbeitsamt einreichen (https://lahtz.de/wp-content/uploads/2020/03/Coronakrise-KUG-Anzeige-%C3%BCber-Arbeitsausfall.pdf ).

Ab morgen wirkt die Anzeige nur noch für Kurzarbeitergeld ab April. Die Anzeige über Arbeitsausfall ist nicht zu verwechseln mit dem Antrag auf Kurzarbeitergeld. In der Anzeige wird Arbeitsausfall angezeigt und ein entsprechender Antrag auf Kurzarbeitergeld angekündigt. Der eigentliche Antrag kann später im Zusammenhang mit der Lohnabrechnung erfolgen. Falls jemand Arbeitsausfall angezeigt hat, brauchen wir für den Antrag auf Kurzarbeitergeld vor allem eine genaue Aufzeichnung der Arbeitsstunden pro Mitarbeiter, aufgeteilt nach geleisteten Stunden, Urlaubsstunden, Fehlzeiten (z.B. wg. Erkrankung) und Ausfallstunden (Kurzarbeit). Sie können hierfür unser Formular Personal-Stundenaufzeichnung im Formularcenter verwenden. Da die Erfassung der Ausfallstunden mit erheblichem Aufwand verbunden ist, bitten wir um rechtzeitige Übermittlung der unterschriebenen Stundenaufzeichnungen sowie der vertraglichen Vereinbarung zum Kurzarbeitergeld.

 

30.03.2020, 9:00 Uhr Soforthilfeantrag online

Am vergangenen Freitagnachmittag wurden die Antragsformulare für die Corona-Soforthilfen online gestellt:
https://soforthilfe-corona.nrw.de.

Viele Mandanten haben am Wochenende bereits selbst einen Antrag gestellt, für andere steht dies noch aus. Grundsätzlich sind 4 Gruppen anspruchsberechtigt:

  1. Unternehmen, deren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50% zurückgegangen ist
  2. Unternehmen, deren Aufträge im Vergleich zum Vormonat um mehr als 50% zurückgegangen sind
  3. Unternehmen, die aufgrund einer behördlichen Anordnung erheblich eingeschränkt sind
  4. Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen der Krise ihre laufenden Aufwendungen nicht mehr begleichen können

Betriebe bis 5 Mitarbeiter erhalten 9.000 EUR, bis 10 Mitarbeiter 15.000 EUR und bis 50 Mitarbeiter 25.000 EUR, jeweils auf Vollzeitmitarbeiter zum Stichtag 31.12.2019 umgerechnet. Dabei zählen die Firmeninhaber mit, so dass auch Soloselbständige anspruchsberechtigt sind. Die Hilfen werden nur einmalig ausgezahlt und können ausschließlich online beantragt werden. Die Auszahlungen unterliegen dem sog. Progressionsvorbehalt und müssen daher in der Steuererklärung 2020 angegeben werden. Weitere Informationen und Hinweise (u.a. zu Neugründungen, Einschränkungen bei Kombinationen mit anderen Hilfen oder Unternehmen, die schon vor der Krise in Schwierigkeiten waren) gibt es unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 

27.03.2020, 9:00 Uhr Ideen entwickeln

Die Auswirkungen der verfügten Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen mehr und mehr unserer Mandanten. Manche sind direkt betroffen und dürfen ihr Gewerbe nicht mehr ausüben, andere sind indirekt betroffen und spüren Lieferengpässe, allgemeine Auftragsrückgänge und Zahlungsausfälle. Leider gehen die Ordnungsämter bei den Verfügungen nicht einheitlich vor. Was in einer Gemeinde erlaubt ist, ist woanders verboten. Daher wäre es empfehlenswert, im Zweifel die Zulässigkeit einer Tätigkeit vorab beim Ordnungsamt bestätigen zu lassen. Langfristig wird es für alle entscheidend sein, wie mit der individuellen Situation umgegangen wird. Es gibt inzwischen tolle Ideen in unserer Mandantschaft, wie die Existenz unabhängig von Darlehen, Fördergeldern und anderen Hilfen gesichert werden kann. Wer sich in dieser Hinsicht noch keine Gedanken gemacht hat, sollte dies umgehend tun. Je früher das Umdenken stattfindet, umso leichter ist die nächste Zeit zu bewältigen. Abwarten und auf staatliche Hilfen hoffen wird jedenfalls in vielen Fällen nicht reichen. Also seien Sie kreativ und lassen Sie uns an Ihren Ideen teilhaben. Wir unterstützen Sie bei steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen.

 

26.03.2020, 10:00 Uhr Anzeige Kurzarbeitergeld – Frist beachten

Wir haben inzwischen mit fast allen Arbeitgebern telefoniert und über die Möglichkeit der Kurzarbeit gesprochen. Erfreulich viele Arbeitgeber sind ihren Mitarbeitern gegenüber sozial eingestellt und sehen vorerst von Kurzarbeit ab. Wer dennoch Kurzarbeit beantragen möchte, muss dies bei der Bundesagentur für Arbeit tun und sich die Zustimmung der Mitarbeiter einholen. Die Frist für die Beantragung von Kurzarbeitergeld für den Monat März endet am 31.03.2020. Hier ist also ggf. Eile geboten. Das Formular für den Antrag finden Sie links im Formularcenter. Weitere Informationen und FAQs gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit .

 

25.03.2020, 10:00 Uhr Soforthilfe angekündigt

Die Soforthilfe durch Bund und Länder in Form einer Finanzspritze für kleine Unternehmen ist zurzeit in allen Medien. Dabei sind diese Förderprogramme noch nicht endgültig beschlossen und können derzeit noch nicht beantragt werden. Nähere Informationen und Formulare zum Antragsverfahren erwarten wir in der nächsten Woche. Wir halten die Lage für Sie im Blick und werden hier darüber berichten. In der Zwischenzeit können Sie sich auch selbst informieren, z.B. unter https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

 

24.03.2020, 9:00 Uhr Formulare bereitgestellt

In den letzten Tagen wurden sehr viele verschiedene Anträge als Soforthilfe für unsere Mandanten gestellt. Die wichtigsten Formulare hierzu haben wir nun in unserem Formularcenter unter dem Stichwort Coronakrise bereitgestellt. Damit möchten wir den Mandanten die Möglichkeit geben, die Formulare eigenständig auszufüllen. Natürlich stehen wir bei Fragen zum Inhalt und Ablauf weiterhin zur Verfügung. In den nächsten Tagen werden wir weitere Formulare dort bereitstellen sobald sie vorliegen, z.B. zur Beantragung der gestern beschlossenen Finanzhilfen für Selbständige und Kleinunternehmen. Sehen Sie einfach regelmäßig vorbei.

 

23.03.2020, 10.00 Uhr wir sind im Homeoffice

In der vergangenen Woche haben wir bereits alle Termine in unserer Kanzlei abgesagt, um wie empfohlen die Kontakte mit Besuchern zu minimieren. Ab heute arbeiten unsere Mitarbeiter durchweg im Homeoffice. Lediglich die nötigsten Tätigkeiten wie Telefonate und Schriftverkehr werden noch in der Kanzlei abgewickelt. Hierdurch bleibt die Ansteckungsgefahr gering und die Fortführung des Bürobetriebs ist gewährleistet. Unsere Mandanten werden von den internen Umstellungen kaum etwas merken. Lediglich die telefonische Erreichbarkeit ist eingeschränkt, weil unsere Telefonzentrale nicht mehr voll besetzt ist. Wenn Sie uns zusätzlich unterstützen möchten, reichen Sie uns Ihre Belege eingescannt ein und erleichtern damit unsere Arbeit im Homeoffice. Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit digitalen Belegen für die Buchführung und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Mandanten profitieren von einer schnelleren Bearbeitung und von einer einfacheren Bereitstellung von Belegen und Auswertungen in unserem Online-Archiv. Wenn Sie bereit für Buchführung mit Zukunft sind, freuen wir uns über ein Gespräch.

 

20.03.2020, 9.00 Uhr Formular Steuerstundungen/-herabsetzungen

In den vergangenen Tagen haben wir bereits viele Anträge auf Herabsetzung oder Stundung von Steuervorauszahlungen gestellt. Seit gestern gibt es hierzu ein vereinfachtes Formular der Finanzverwaltung und einige Hinweise zu den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Außerdem haben sich einige Krankenkassen und Berufsgenossenschaften sehr entgegenkommend gezeigt und nehmen unkompliziert Herabsetzungsanträge und Stundungen an. Trotz aller Erleichterungen sollten derartige Anträge jedoch gut überlegt sein. Wer hier zu weit geht, riskiert spätere Nachzahlungen! Daher stellen wir Herabsetzungsanträge in der Regel nur mit einer möglichst genauen Prognose der voraussichtlichen Erträge.

 

19.03.2020, 10.00 Uhr Voraussetzungen Kurzarbeitergeld

Wir erhalten vermehrt Anfragen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld. Wenn Sie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, prüfen sie bitte vorab folgende Voraussetzungen:

  • Ist eine Reduzierung der Arbeitszeit im Arbeits- oder Tarifvertrag erlaubt?
  • Fallen für mindestens 10% Ihrer Beschäftigten mindestens 10% des Arbeitsentgelts aus?
  • Wurde Resturlaub aus 2019 bereits verbraucht?
  • War für die Zeit des Kurzarbeitergelds kein Urlaub geplant?
  • Wird das Arbeitsverhältnis nach der Kurzarbeit fortgesetzt?

Wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, kann ein Antrag auf Kurzarbeitergeld sinnvoll sein. Bitte bedenken Sie aber, dass das Kurzarbeitergeld mit Auflagen und Folgen verbunden ist. Die Mitarbeiter bekommen nur noch 60 bzw. 67 % des bisherigen Nettolohns und sind verpflichtet, in jedem Fall Aufzeichnungen über die Arbeitsstunden zu führen und ggf. andere zumutbare Arbeiten anzunehmen. Die Angaben zum Kurzarbeitergeld werden später durch die Bundesagentur für Arbeit überprüft. Falls Unterlagen fehlen oder Unstimmigkeiten auftreten, wird es zu Rückforderungen des Kurzarbeitergelds kommen.

 

18.03.2020, 10.00 Uhr keine Termine mehr vor Ort

Wir folgen den allgemeinen Empfehlungen und vermeiden soweit möglich jeglichen Kontakt mit Besuchern. Daher werden wir vorerst keine Besprechungen in unserer Kanzlei durchführen und bitten alle Mandanten darum, uns Belege und andere Unterlagen möglichst per Post oder E-Mail zu schicken. Der Bürobetrieb bleibt trotz aller Einschränkungen bestehen, wir lassen unsere Mitarbeiter jedoch vermehrt im Homeoffice arbeiten. Bei allen zusätzlichen Anfragen und Aufgaben, die in den letzten Tagen auf uns zugekommen sind haben wir natürlich weiterhin alle Fristen im Auge und werden entsprechend handeln und falls notwendig Fristen verlängern lassen.

 

17.03.2020, 9:00 Uhr Wir melden uns bei Ihnen

Wir stellen aktuell eine Liste zusammen, auf der wir alle von der Corona-Krise betroffenen Mandanten zusammenfassen. Wir denken dabei vor allem an Gastronomen, Hoteliers und Schausteller, aber auch an Kioskbetreiber, Taxiunternehmer, Warenhändler, Dienstleister usw. Anhand dieser Liste werden wir nach und nach Kontakt zu den Mandanten aufnehmen und über die Notwendigkeit und den Umfang der gestern vorgestellten Maßnahmen sprechen. Da wir auch das ohnehin anfallende Alltagsgeschäft wie Buchführung, Jahresabschluss, Steuererklärungen und Lohn schaffen müssen, kann es im Einzelfall ein paar Tage dauern, bis wir zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Bitte haben Sie dafür Verständnis und bleiben Sie geduldig. Wir vergessen Sie nicht!

 

16.03.2020, 9.00 Uhr mögliche Hilfen zur Corona-Krise

In den vergangenen Tagen wurden aufgrund von Corona viele Empfehlungen herausgegeben und bereits einige Maßnahmen erlassen. Dies hat viele unserer Mandanten verunsichert und führt bei uns zu vermehrten Anfragen hinsichtlich der Möglichkeiten, diese Krise zu überstehen. In allen Fällen raten wir, Ruhe zu bewahren und keine überstürzten Entscheidungen zu treffen. Denkbare Maßnahmen sind folgende:

  • Herabsetzung von Steuervorauszahlungen und Beiträgen an die Krankenkassen
  • Stundung von Steuernachzahlungen
  • Zwischenfinanzierungen durch Darlehen
  • Anträge auf Kurzarbeitergeld
  • Erstattungen nach dem Infektionsschutzgesetz
  • Kosteneinsparungen durch Vertragskündigungen, Entlassungen etc.

Für einige dieser Maßnahmen ist derzeit unklar, ob und wie derartige Möglichkeiten in Anspruch genommen werden können. Hierzu warten wir auf Informationen von Ministerien und Fachverbänden. Sobald diese vorliegen, werden wir gezielt die betroffenen Mandanten ansprechen und über weitere Schritte sprechen. Eins scheint aber jetzt schon sicher: wir brauchen eine belastbare Prognose über die wirtschaftlichen Folgen der Krise. Daher bitten wir zur Vorbereitung dieser Gespräche um eine detaillierte Aufstellung der Ausfallzeiten, der damit verbundenen Kosteneinsparungen und soweit möglich eine Aussage über die entgangenen Umsätze/Gewinne.

Ein paar hilfreiche Links: