Rechtsprechung und Gesetzgebung

Anforderungen zur Warenbezeichnung in Rechnungen

Das Finanzgericht Hessen hat in einem Urteil entschieden, dass ein Vorsteuerabzug aus Rechnungen nur dann erfolgen kann, wenn in der Rechnung die gelieferten Gegenstände einwandfrei identifizierbar sind. Eine bloße Auflistung wie zum Beispiel „Ringe, Ketten, Armbänder etc.“ reicht nicht aus. Richtig wäre (Anzahl) Ringe mit rotem Stein, Ring mit blauem Stein, 60 cm Kette Silber mit buntem Stein und so weiter. Nur wenn die gelieferten Gegenstände genau bezeichnet sind, ist ein Vorsteuerabzug möglich.

Bitte achten Sie bei den Einkaufs- sowie Verkaufsrechnungen hierauf und lassen Sie gegebenenfalls die Einkaufsrechnung korrigieren.